2. Mai – Urlaub zu Hause Tag 5

Heute war der Balkon an der Reihe. Ich hatte mir eine genaue Einkaufsliste geschrieben, damit ich nicht zu viel kaufe. In diesem Jahr habe ich nämlich diverse Kräuter von meiner Schwester übernommen, sie hatte die geschenkt bekommen aber brauchte sie nicht. Meine Kriterien für Balkonpflanzen sind überschaubar: hübsch oder nützlich und in jedem Fall nicht giftig für Katzen. Also nahm ich die Kräuter: Lavendel, Rosmarin, Bohnenkraut, Salbei und Petersilie.

Kaufen wollte ich drei Tomatenpflanzen (Wunsch von Herrn N) und drei blühende Pflanzen, eine taugliche Auswahl stand auf dem Zettel. Und dann hatte ich mir morgens noch die Kästen angeschaut und befunden, dass sie recht spröde geworden sind, also wollte ich möglichst auch neue Kästen, die vor allen Dingen gut hängen und möglichst auch noch gut aussehen.

Ich fuhr in einen Pflanzenmarkt, der mir mehrfach empfohlen wurde, weil Familienbetrieb und gute Qualität etc. Naja ich werde keine Stammkundin. Das Parken war schon schwierig, dann war im Markt alles sehr eng gestellt und man musste sich ständig mit Leuten absprechen, um vorbeizukommen. Beratung oder Service gab es eher nicht so, ich interessierte mich für Balkonkästen, die in einem oberen Regal ganz hinten waren und fragte, ob mir da jemand helfen könnte. Eine Leiter wurde versprochen, kam aber in der nächsten Viertelstunde nicht, so dass ich das Interesse verlor. Es gab sowieso nur andere Größen, als ich suchte und auch keine guten Kombinationsgrößen (ich brauchte 80 cm, es gab 50er und 60er und 100er), man müsse für Kästen früher im Jahr kommen, wurde mir gesagt und individuelle Bestellungen werden nicht gemacht, das lohnt nicht.

Ich nahm das zur Kenntnis und verwarf die Idee, das Projekt über Wochen zu strecken. Es gäbe eine Version davon, in der man im März Kästen kauft, im April pflanzt und im Mai Erde nachlegt. Das ist eine denkbare Lebensphase. Dieses Jahr gehört nicht dazu. Dieses Jahr sollten es nochmal die alten Kästen werden und dann nächstes Jahr, falls ich mich noch nicht bereit fühle für ein mehrwöchiges Balkonprojekt, würde ich meine ganz eigene Individualbestellung vornehmen.

Die Pflanzen waren sehr schön und auch gut versorgt, das gefiel mir und außerdem gab es Dahlien, die ich sehr mag.

Wieder zu Hause packte ich alles aus und entsorgte erst einmal den Sichtschutz vom Balkon, der mich schon lange stört. Ich will keinen Sichtschutz, ich will Sicht. Dann begann ich, die Kästen von den Halterungen zu lösen und gleich beim ersten zerbröselte mir der Rand zwischen den Fingern.

Ich stieg mit absoluter Contenance wieder ins Auto und fuhr in einen großen Baumarkt in der Annahme, dass es dort zwar vermutlich keine schönen Kästen gibt, aber dafür die passenden Größen. Ich lag richtig. Es gab außerdem noch Kabelbinder und weiße Wandfarbe, das brauche ich auch, die Wandfarbe für das Garderobenprojekt bei meiner Schwester, das sich ja auch über mehrere Wochen zieht, ich bin also schon ganz nah dran. Die Kabelbinder brauchte ich für das Katzennetz, eigentlich brauchte ich auch noch Katzennetz selbst für eine Ecke, die durch den entfernten Sichtschutz freigelegt worden war. Katzennetz gab es im Baumarkt nicht, also vermutlich nicht. Die Person, die ich fragte, empfahl Moskitonetz. Naja ich denke nicht. Eine freundlicher Mensch aus dem Internet bot mir bereits einen Katzennetzrest an. Letztendlich konnte ich mir aber selbst mit dem Netz helfen, an einer anderen Stelle überschüssiges Netz wegschneiden und es mit den frisch gekauften Kabelbindern in der Lücke anbringen.

Die Kästen sitzen, die Pflanzen sitzen darin, die Balkonregenrinne ist ausgesaugt und der Balkon geschrubbt. Unter einem Schränkchen fand ich ein Vogelnest, zum Glück verlassen. Ganz schön mutig von den Vögeln, auch wenn die kleine Katze zu rund ist, um unter den Schrank zu passen. Das Vogelhäuschen hingegen war schmutzig aber leer, ich unterzog es einer Grundreinigung, vielleicht kommt ja noch jemand.

Mit dem Balkon bin ich jetzt sehr zufrieden, das nächste Mal neue Kästen brauche ich in schätzungsweise 3 Jahren. Ich habe mir für Januar 2029 in den Kalender geschrieben, über das Thema erneut nachzudenken.

30. April und 1. Mai 2026 – Urlaub zu Hause Tag 3 und 4

Gestern beschloss ich am Morgen, dass ich endlich die defekte Kaffeemaschine, die seit ein paar Monaten in einen Karton verpackt im Flur steht und, wie es dann halt immer kommt, bereits in die Einrichtung integriert wurde, nämlich teilweise als Sitzplatz für die kleine Katze und teilweise als Abstellplatz für Schuhe von Besuch (wenn der die Schuhe ausziehen möchte), zum Wertstoffhof zu bringen. Als ich die Kaffeemaschine ins Auto geladen hatte, fand ich, es sei irgendwie blöd, mit einem leeren Fahrzeug zum Wertstoffhof zu fahren, wenn doch der Keller noch voll mit Gerümpel ist. Also packte ich noch einen alten Balkontisch, 8 große Eimer Wandfarbe, ein Röhrenfernseher, zwei Autoradios, einen Anrufbeantworter, drei Router, eine Tüte mit Lacken und einen Kanister altes Motoröl ein.

Der Effekt war überwältigend: Im Keller ist jetzt ein Weg bis ganz hinten frei, ich komme an alles dran, was das weitere Aufräumen sehr erleichtern wird. Insbesondere stieß ich auf ein Isomatten-Nest, gleich vier Stück von den ganz alten Schaumgummidingern, mit denen ich zuletzt zelten war, als ich jünger war als M jetzt. Die kommen als nächtes weg.

Ich bin gern auf dem Wertstoffhof (verabscheue aber die Vorbereitung des Hinfahrens), denn ich bin jedes Mal wieder amüsiert über die mit Begeisterung gelebte Unfreundlichkeit der Leute dort, die ab einem gewissen Punkt in absolute Herzlichkeit umschlägt.

Die übliche Frau hielt mich am Tor an um zu fragen, was ich denn dabei habe und versuchte dann, mir auszureden, irgendwas davon tatsächlich dazulassen. Holz abgeben kostet Geld, Farben und Öl sind Sondermüll und das geht nur Samstags vor 14 Uhr, Elektroschrott „haben wir schon ganz viel“. Ich hielt dagegen, dass ich keinesfalls wieder zurückfahren würde, eher müssten sie mich mit dem Auto gleich mitverschrotten, weil ich mich keinen Millimeter von der Stelle bewege. Das wäre noch mehr Aufwand. Zähneknirschend wurde ich durchgelassen.

Der Mann am Elektroschrottresen fand dann natürlich noch Platz für meine Sachen, der Mann am Holzcontainer wollte kein Geld und während ich den verschlossenen Sondermüllcontainer inspizierte rief mir die Frau vom Eingang zu, das Schadstoffmobil sei genau heute unterwegs und dort könne ich den Rest abgeben, wenn ich das Mobil finde, die Haltepunkte stünden online. Aber sowieso sollte ich in die großen Eimer erstmal reinschauen, getrocknete Farben wären nämlich normaler Hausmüll, weil ja dann offensichtlich keine Lösungsmittel mehr drin sind.

Die Farben waren tatsächlich alle vollkommen vertrocknet, die Frau half mir, die Eimer in einen Restmüllcontainer auszuleeren und nahm sie dann mit. Mir blieb nur noch der Ölkanister.

Das Schadstoffmobil war für 12:30 Uhr an einer mir bekannten Straßenecke angekündigt, es war erst 10:30 Uhr, also fuhr ich in die Autowaschstraße. Dort war alles perfekt wie immer. Als ich das Ticket löste, wurde ich auf 40 Minuten Wartezeit für die Innenraumreinigung hingewiesen. „Das macht nichts, ich habe Urlaub!“ sagte ich, worauf der Kassierer „Haben Sie denn im Urlaub nichts Besseres zu tun?“ fragte. Natürlich nicht. Was gibt es besseres als Autowaschstraße?

Anschließend erwischte ich das Schadstoffmobil und dann fuhr ich noch Einkaufen, mittlerweile war es auch 14 Uhr und ich ziemlich ausgehungert. Mit meinen Erlebnissen und Einkäufen kehrte ich nach Hause zurück, frühstückte spät aber ausgiebig und ging dann wieder ins Bett, um nochmal zwei Stunden zu schlafen.

Heute ging es gleich weiter mit dem Regeln von Dingen. Ich besuchte Papa N im Pflegeheim und war danach mit der Tochter seiner ehemaligen Nachbarin verabredet, die ein neues Handy hat, das sie nicht in Gang setzen kann. Wir hatten uns schon zweimal getroffen, um das Problem zu lösen, kamen aber nicht weiter, da sie beim ersten Termin weder PIN der Simkarte noch Entsperrcode des Handys wusste und beim zweiten kein einziges ihrer Passwörter für irgendwas anderes. So hatte ich ihr Hausaufgaben aufgegeben und dieses Mal hatte sie eine ausgedruckte Passwortliste dabei. Heute kamen wir gut weiter, ich zeigte ihr an ein paar Beispielen, wie sie Apps installiert und sich dort einloggt, dann ließ ich sie selbst weitermachen. Die Zeit nutzte ich, um die Spülmaschine meiner Schwester, in deren Wohnung wir uns getroffen hatten, zu reparieren. Sie pumpte nicht mehr ab, Ursache war eine Kürbiskernschale, die sich unter das Sieb gemogelt hatte. Und dann füllte ich noch zwei größere Löcher in der Wand, aus denen einen Garderobe herausgebrochen war, mit Blitzzement, damit wir beim nächsten Besuch – da bringe ich dann die Bohrmaschine mit – die Garderobe wieder befestigen können.

Als das alles erledigt war erhielt ich einen Anruf von M, dass das bei ihr befindliche Auto nicht anspringt und unglückerweise in einer Parklücke mit Schnauze zur Wand und von beiden Seiten eingeparkt steht. Zudem mit angezogener elektrischer Parkbremse, sehr misslich. Ich bin diesem Problem jetzt schon mehrfach begegnet und bin unsicher, ob elektrische Parkbremsen generell eine gute Idee sind. Jedenfalls ist im Auto von Herrn N, das ich fuhr, eine Starthilfe-Powerbank, die ich auf dem Rückweg nach Hause bei M vorbeibrachte. Das weitere Prozedere beobachtete ich nicht mehr, es wird einem Haufen Physikstudierenden bestimmt gelingen, die richtigen Kabel an die richtigen Stellen anzuschließen, ganz sicher sogar besser als mir.

Für meinen Geschmack habe ich mich jetzt auch ausreichend mit Reparaturen und Entsorgungen befasst. Morgen werde ich den Balkon bepflanzen und mich danach wieder mehr auf tippende Tätigkeiten einschwingen.

Urlaub zu Hause – Tag 2

Für Wasch- und Spülmaschine gibt es nun keine Warteschlange mehr und alle Terminvereinbarungen, die aktuell sinnvoll sind, sind erledigt.

Mittags war ich im Kino. Ich wollte gern einen Film sehen und zu Hause gelingt mir das bekanntlich nicht, weil ich dann entweder einschlafe oder ganz kurz etwas anderes erledige und nicht mehr zum Fernseher zurückkehre. Das zweite fällt im Kino weg, das Einschlafen meistens auch, zumal ich heute sehr gut ausgeschlafen hatte.

Ich sah Horst Schlämmer sucht das Glück. Da der Humor von Hape Kerkeling mir liegt, hoffte ich auf gute Unterhaltung. Meine Hoffnung wurde weder enttäuscht noch übererfüllt. Die Zeit verging schnell, ich war von nichts abgestoßen und fand einige Passagen ganz charmant.

Beim Studium des Kinoprogramms und durch die vor dem Film gezeigten Trailer entdeckte ich noch mehr Filme, die ich mir gut anschauen könnte, nämlich unbedingt Glenkill, dann Project Hail Mary und der Super Mario Galaxy Film. Vielleicht gehe ich einfach alle zwei Tage ins Kino während des restlichen Urlaubs. Ich wohne so, dass ich zu Fuß hinspazieren kann und je nach Uhrzeit gibt es Karten ab EUR 6,99. Popcorn habe ich heute schon gegessen, die brauche ich das nächste halbe Jahr nicht mehr.

Nach dem Kino ging ich schwimmen. Ich glaube, meine übliche Schwimmzeit (ab 19 Uhr) ist besser als die heutige (17:30), es war nämlich noch ein Kinderschwimmkurs im Gange. Zusätzlich waren sehr viele Plantschherren – also Männer, die sich mit dem Wasser prügeln, um voranzukommen – anwesend. Das Kreisschwimmen beherrschten sie nicht, das Ausweichen zunächst auch nicht, sie erlernten es aber dann, als ich zweimal gegen einen geschwommen war. Ich weiche natürlich auch aus, aber wenn man links und rechts jemanden auf gleicher Höhe neben sich schwimmen hat, dann geht das nicht, dann muss die einzelne Person, die von der anderen Seite kommt, vorausschauend agieren, statt auf die Mitte zuzuhalten. Hinterher lief dann alles sehr smooth.

Am Schwimmbad hing ein Zettel mit dem Datum, an dem das Hallenbad schließt und das Freibad (das aber woanders ist, ich war dort noch nie) öffnet. Ich wollte mir das Datum merken, habe mir aber nur „nächste Woche noch nicht“ gemerkt. Nun muss ich darauf vertrauen, dass ich bis Ende nächster Woche nochmal schwimmen gehe, damit ich das genaue Datum feststellen kann. Aber eigentlich habe ich vor, mindestens so oft schwimmen zu gehen, wie ins Kino.

Morgen ist zunächst einmal ein häuslicher Tag eingeplant. Die Putzhilfe kommt, sie möchte den Fensterputzroboter nochmal vorgeführt bekommen. Ich erwarte zwei Lieferungen und werde vermutlich den Geschirrschrank umräumen, um Papa Ns Porzellan zu integrieren. Auch kann ich mir vorstellen, mich an den Schreibtisch zu setzen und die Steuererklärung sowie die Chorbuchhaltung zu machen.

Noch immer habe ich Dauerohrwürmer von den Songs vom letzten Wochenende, bin zugleich versucht, gleich den nächsten Workshop wieder zu buchen. Geht das alles wieder weg?

28. April 2026 – Urlaub zu Hause Tag 1

Das hatte ich mittlerweile vergessen: wie überzeugend sich Urlaub anfühlen kann.

Ich wachte auf und hatte keine Lust mehr, zu schlafen. Das war um 8 Uhr. Schon um 11 hatte ich alle Telefon-Erledigungen, die auf meiner Liste für diese Woche standen, abgehakt. Und um 13 Uhr waren die Kisten und Taschen aus Papa Ns Wohnung, für die ich mental die ganzen zwei Wochen eingeplant hatte, sämtlich gesichtet und entweder sofort in meinen Haushalt integriert oder in eine Schlange für Spül- oder Waschmaschine eingereiht. Letztere lief heute schon fünf Mal.

Das einzige, das noch anstrengend wird, ist das Thema „Werkzeug“. Ich habe Papa Ns Werkzeug komplett mitgenommen, habe auch eine Grundausstattung im Keller und das, was man regelmäßig braucht (und was sich so ansammelt) in der Wohnung. Diese verschiedenen Werkzeuglager möchte ich zusammenfügen und sinnvoll sortieren. Ob ich im Keller bis zum Werkzeug überhaupt durchkomme, ist allerdings fraglich. Und dann muss ich alles hochtragen, im Keller sortieren ist ausgeschlossen.

Das Werkzeug in der Wohnung ist in einem Schrank, den ich hasse. Er hat eine Rolladen-Schließung und ich träumte schon einmal, dass eine Katze darin geköpft wurde und einmal, dass der herunterrasselnde Rolladen mir die Hände amputiert hat. Schon das Geräusch lässt mich schaudern. Vielleicht kann ich etwas umsortieren, so dass in den Schrank etwas kommt, das man seltener benötigt als Werkzeug. Nur was?

Um 13 Uhr brach ich mit Herrn N auf, um unseren neuen Hausarzt kennenzulernen. Die bisherige Hausärztin ist in den Ruhestand gegangen und hat uns eine Nachfolgepraxis empfohlen. Dort hatten wir beide einen Termin, meiner wurde allerdings abgesagt. Nicht so schlimm, weil ich sowieso kein Anliegen hatte außer die Karte einlesen und die Daten aufspielen zu lassen. So ging ich mit Herrn N hin in der Hoffnung, dass die Praxis mich effektiv und effizient gleich mitverwaltet. Genau so war es.

Ursprünglich war es mein Plan, mich bei einer Ärztin in dieser Praxis aufnehmen zu lassen. Nun war Herr N aber bei dem Arzt und ich fand ihn so sympathisch und überzeugend, dass ich einfach gleich dort bleiben werde.

Zurück zu Hause machte ich gleich zwanzig Verabredungen für die nächsten zwei Wochen aus. Ich habe jetzt Sorge, dass der Urlaub zu Ende ist, bevor ich alles, worauf ich Lust habe, machen konnte! Und hier sind noch keine Termine wie „neue Brille aussuchen“, „Knirschschiene nachschleifen lassen“, WC-Spülkasten austauschen dabei. Um die kümmere ich mich erst morgen.

27. April 2026 – Zwischentag

Gestern Abend legte ich mich früher ins Bett als Violinista. Das ist erwähnenswert, weil sie viel lieber und häufiger im Bett liegt als ich, doch gestern war mein Körper müde. Mein Kopf noch nicht, und da das Bett sowieso im Wohnzimmer stand und Violinista dort auf der Couch lag konnten wir uns noch unterhalten. Was sie dabei genau machte, weiß ich nicht, denn ich trug schon meine Schlafmaske. Das habe ich für mich in den letzten Monaten als super entspannend herausgefunden: einfach mal vorübergehend eine Sorte von Sinneseindrücken aus dem Spiel nehmen. Für das Gespräch teilweise etwas hinderlich, denn nicht immer konnte ich Violinistas Tonlage exakt einschätzen, Gesichtsausdruck und Haltung fehlten gelegentlich, aber dann fragte ich nach.

Später, als Violinista auch im Bett lag, erschreckte ich mich kurz sehr. In fremden Betten ist meine größte Sorge stets, das Handy könnte in einer unerwarteten Ritze für immer verschwinden. Zwecks Risikoanalyse tastete ich daher – wie gesagt, mit Schlafmaske – nach dem Spalt zwischen Violinistas und meiner Matratze. Plötzlich fiel mein ganzer Arm inklusive Schulter ins Nichts! Bei dieser unerwarteten Abwärtsbewegung rutschte mir auch die Schlafmaske von den Augen und ich sah, dass sich zwischen uns eine riesige Kluft aufgetan hatte. Die Matratzen, sehr weich und bouncy, hatten sich halbrund um unsere Körper gelegt, so dass zwischen uns diese Gletscherspalte entstanden war, in der nicht nur Handys sondern ganze Körper versinken konnten. Ich bin froh, dass nicht noch ein vorheriger Gast dieses Airbnbs daraus hervorstieg.

Ansonsten schlief ich gut.

Das gewünschte Egg Benedict fanden wir in Köln und auf dem Weg dorthin schaltete Violinista Kölsche Lieder ein, Brings und so weiter, man kann alles sofort mitsingen. Und als Milljö „Noh Huss, noh Huss, noh’m Leuchturm met zwei Spitze hin“ sangen und exakt in diesem Moment der Kölner Dom am Autobahnhorizont auftauchte, hatte Violinista Gänsehaut und ich war auch ganz gerührt.

Vielleicht werde ich auch krank. Seit dem Egg Benedict bin ich unfassbar müde und fröstelig. Oder vielleicht ist das Entspannung. Dieses Gefühl kenne ich ja nicht so gut.

26. April 2026 – Urlaub auf Reisen

Zwei Personen kamen uns über Nacht abhanden. So konnten am Ende nur acht von uns ihren Song begleitet von Schlagzeug und einer Nord Stage 4 auf der Bühne vor Publikum zum Besten geben. Das hat erstaunlich viel Spaß gemacht, sowohl das Singen als auch das Zuhören. Vielleicht machen wir das nochmal. Wir waren in ein besonderes Wochenende geraten: die langjährige Leiterin des Programms wurde in den Ruhestand verabschiedet, sehr tränenreich, wir waren auch sehr gerührt, obwohl wir sie ja nur 48 Stunden noch gar nicht gekannt hatten. Wie sowieso überhaupt niemanden aus dem ganzen Trupp an Menschen, die dennoch nach dieser kurzen Zeit alle völlig vertraut miteinander waren. So dass ich jetzt in diesem Moment äußerst verwundert bin, dass ich von niemandem den Nachnamen weiß und sie daher gar nicht googeln kann.

Anschließend machten wir erst einmal Sightseeing. Das geht ja nicht, dass man in Remscheid ist und gar nichts besichtigt. Wir fuhren umgehend nach Solingen und verzehrten „Belgische Kaffeetafel“ in erstaunlich schlechter Qualität direkt an Schloss Burg. Dafür gab es eine echte Dröppelminna! Dann besichtigten wir noch die Müngstener Brücke, es fuhr sogar ein Zug darüber. Und zogen dann ins Airbnb ein, weniger schlicht als das Zimmer im Tagungshaus. Dafür keine Bar im Keller, nunja, wir haben ja noch zwei Flaschen Champagner.

Essen haben wir nicht. Ich dachte kurz über eine Bestellung nach, aber Violinista hat eine ganze Ikea-Tasche voll Chips und Keksen dabei, eine Sorte ekliger als die nächste. Wir probierten uns durch, ich aß am Ende Maronen (selbst mitgebracht) und Russisches Brot. Morgen gibt es ja wieder Frühstück, hoffentlich in guter Qualität, Egg Benedict wäre toll, also falls jemand in/um Remscheid von einem Lokal weiß, das hervorragend Egg Benedict zubereitet, freue ich mich über Tipps.

25. April 2026 – Urlaub auf Reisen

„Wenn ich aus dem Bad komme, bin ich nackt“, sagte Violinista heute morgen, recht früh, zu mir. „Warum sagst Du mir das? Soll ich dann gucken?“ fragte ich zurück. So begann der Tag.

Ich war zu diesem Zeitpunkt schon geduscht und umgezogen und ein wenig frühstückshungrig – nicht, weil es meine übliche Frühstückszeit war (es war 8:00 Uhr), sondern weil ich Dinge erleben wollte. Es gibt sehr viel zu erleben hier!

Violinista und ich teilen derzeit ein schlichtes Zimmer in einer Bildungsakademie. Wie ich gerade vorhin sah, teilen wir das Zimmer ebenfalls mit einer Stechmücke. Ich richte gerade mein Verhalten so aus, dass wir hoffentlich bald nur noch zu zweit sind.

Seit gestern Nachmittag singen wir hier. Wir kamen – obwohl ich mich ja sehr bemühe, mich wieder in einer pünktlichen Lebensphase zu verankern – fast zu spät und stolperten daher schon in die erste Übungseinheit, ohne unser Gepäck in das schlichte Zimmer gebracht zu haben. Im Workshop sind 10 Teilnehmer*innen, fast alle singen sehr schön und morgen gibt es ein kleines Konzert. Gesungen wird Good Luck Babe (Version von Sabrina Carpenter), Walzer für Dich (Pur), Granada (Augustín Lara), Model Mädchen (Julia Engelmann), Always Remember us this Way (Lady Gaga), Million Reasons (Lady Gaga), Der alte Mantel (Eigenkomposition), The Story (Brandi Carlile), ein Song, der mir gerade nicht einfällt und eben Stone Cold (Demi Lovato).

Bis dahin wird es aber noch mindestens zwei Mahlzeiten und einige Erlebnisse geben, die Violinista und ich in der zum Debriefing gebuchten Anschlussnacht im Airbnb erörtern. Bei zwei Flaschen Champagner, die eigentlich schon getrunken sein sollten, aber man kommt ja zu nix.

Violinista kündigt bereits jetzt zahlreiche Richtigstellungen zu diesem Eintrag in den Kommentaren an. Ähnlich, wie wir heute Nachmittag schon eine Differenz hatten. Nicht persönlicher Natur, nur in der Interessenlage, und zwar, weil ich mich heute nicht zu einer Besprechung der Thematik, ob Violinista sich morgen die Haare wäscht und wenn ja, wann, motivieren konnte. Etwas zu spät fiel mir ein, dass ich nicht mehr „das ist mir egal“ sagen wollte sondern „das würde ich situativ entscheiden“. Violinista ist meine Berichterstattung hier nicht exakt genug. Und ich habe noch nicht einmal den Anspruch, Bericht zu erstatten. Wir können das nicht auflösen, nur aushalten.

23. April 2026 – Letzter Arbeitstag vor dem Urlaub

Um die Spannung vorwegzunehmen: ich habe es dieses Mal geschafft! Keine Urlaubsabsage in letzter Minute, keine Dramen, keine außergewöhnlichen Vorfälle. Ich habe jetzt Urlaub. Und das ist gut, denn die letzten Tage waren schon sehr auf dem Zahnfleisch abgerockt.

Fast hätte ich es morgens gar nicht ins Büro geschafft. Im ersten Anlauf hatte ich den Fahrradschlüssel vergessen, im zweiten Anlauf das Handy, dann war ich schon ordentlich genervt. Am Vormittag erwarteten mich zwei Personalgespräche, eine zwei Übergabegespräche, eine Videokonferenz (Deutschland-Belgien-Frankfreich) zum aktuellen Umsetzungsstand des Projekts „e-Rechnung“, eine Videokonferenz mit dem Steuerberater zu einer Scheinselbstständigkeitsthematik, ein Telefonat mit dem Versicherungsmakler zum Thema „Stichtagesregelung“ und eine IT-Videokonferenz zur der Idee, eine Etage technisch von allen anderen abzukoppeln.

Dann war es auch schon 13 Uhr und ich lief los zum Frisiersalon. Ich gehe jetzt seit ca. 8 Jahren in diesen Salon und heute war eine Premiere: bisher hatte ich nämlich immer gesagt, dass mir egal ist, was sie machen. Das ging letztes Mal schief, da dachte der Friseur nämlich, wir könnten auch mal weniger kurz ausprobieren und unter dieser Idee hatte ich die letzten Wochen gelitten. Teilweise befürchtete ich, auf dem Weg zu einem Mullet zu sein, teilweise sah ich schon einen sehr braven Bob entstehen. Beides mögliche ich nicht. Deshalb hatte ich Bilder mitgebracht, die die gewünschte Friseur zeigten und alle im Salon amüsierten sich, dass auf den Bildern ich selbst war. Halt mit vorherigen Schnitten, die ich in diesem Salon bekommen hatte und ich gut fand. Das schien mir total sinnvoll, weil das ja realistische Projekte sind – die Kompetenz ist im Salon vorhanden und mein Haar/Gesicht passen auch zum Schnitt. Andere Leute scheinen Bilder von Prominenten mitzubringen als Vorlage. Das finde ich viel amüsanter. Aber gut.

Zusätzlich ließ ich mir einen Leave-in Conditioner empfehlen. Meine Haare leiden nämlich trotz ihrer Kürze unter dem neuen Hobby Schwimmen, also konkret unter dem Chlorwasser, und sind ständig elektrisch aufgeladen. Eine Zeit lang hatte ich ein richtig gutes Spray gegen sowas, Bamboo irgenwdas, das wurde leider vom Markt genommen. Dann hatte ich eine Zeit lang ein recht gutes Spray, eine Rossmann-Hausmarke, das wurde auch vom Markt genommem. Drei weitere Spraysorten, die ich ausprobierte, waren enorm schlecht, sie verbappen die Haare und riechen penetrant. Also ließ ich mir etwas empfehlen, das den haptischen und olfaktorischen Test bestant und bestellte es noch aus dem Salon heraus.

Zurück im Büro gab es noch ein Team-Meeting und dann kam ich dazu, meine Inbox leerzubeantworten, letzte Abwesenheitsinfos zu verschicken, die Pflanze zu gießen und Sachen aus dem Kühlschrank einzupacken. Ich verließ das Büro zwar etwas später als geplant, aber zur Abendverabredung kam ich nicht zu spät. So beginnt sie also nun, meine neue, wieder pünktliche Phase!

22. April 2026 – vorletzter Arbeitstag vor Urlaub

Gleich vorweg: das Schwimmen abends habe ich nicht geschafft. Ich wäre erst gegen 20:30 Uhr am Schwimmbad gewesen. Das Schwimmbad schließt um 21:30 Uhr und ich möchte mich wirklich nicht beim Schwimmen beeilen.

Ich ärgere mich nicht darüber, denn der Tag war so verrückt wie schon lange keiner mehr. Am Vormittag dachte ich noch, eine arbeitsrechtliche Sache wäre außergewöhnlich irre. Doch der Tag steigerte sich.

Ein weiterer kleiner Höhepunkt war der Besuch des Architekten, den ich wirklich sehr schätze. Wir saßen am Konferenztisch, er mit Plänen, ich mit Plänen, so dass ich aufstand und sagte „ich setze mich mal neben Sie, das ist glaube ich sinnvoller“. Der Architekt antworte – ganz offensichtlich in einem Moment geistiger Umnachtung – „ja, ich beiße nicht!“

Ich habe vor ungefähr einem halben Jahr eine sehr schöne Situation erlebt. Am Frankfurter Hauptbahnhof bat eine fremde Person einen Freund von mir um Geld. Die fremde Person war mehrere Köpfe kleiner, deutlich schmächtiger und auch allgemein in einem eklatant weniger vitalen Zustand als der Freund, leitete ihre Ansprache dennoch mit den Worten „keine Angst, ich tu nichts!“ ein. Der Freund antwortete nach einem Moment Stille in einem Tonfall, der 99% Gelassenheit und 1 % Amüsement enthielt: „Davon ging ich aus“.

Das habe ich mir gemerkt und antwortete dem Architekten genau so, nach exakt dem selben Zeitmaß Stille und im selben Mischverhältnis. Dann schwiegen wir eine Weile, bis der Architekt „Entschuldigung“ sagte.

Das war aber noch immer nicht das Highlight an Crazyness. Denn mein Arbeitstag endete mit einem Drohanruf – nicht gegen eine Person an sich sondern gegen den Arbeitgeber als Unternehmen gerichtet. Auch, wenn der Anruf in Inhalt und Vortrag nicht überzeugte, müssen natürlich Maßnahmen eingeleitet werden und das kostete Zeit, die dann für das Schwimmen nicht mehr zur Verfügung stand.

Also. Ein Arbeitstag noch!

21. April 2026 – 3. Arbeitstag vor Urlaub

Der 3. Arbeitstag vor dem Urlaub fand ganztägig in einer Konferenz außer Haus statt. Gestern dachte ich noch, das ist alles etwas viel und ich werde mit niemandem sprechen können, aber das war eben auch nach nur 4 Stunden Schlaf. Heute war es super. Es gab viele Stehtische und Frühstück, Mittagessen und Kaffeekuchen fanden an diesen Stehtischen statt, so dass man immer den Tisch wechseln und viele Leute kennenlernen konnte.

Was mir auffiel: Viele Frauen machen, wenn sie in einen Vortrag zu spät kommen oder zwischendrin aus irgendeinem Grund hinausgehen, in überzeichneter Form hastige Tippelschritte oder Schleichbewegungen. Männer nie. Einer, der zu spät kam, unterbrach sogar den Vortragenden mit einem Lauten „Hallo zusammen!“ Ich hatte insgesamt viel Freude daran, diese Dynamik (und weitere) zu beobachten. Es machten natürlich nicht alle Frauen Tippelschritte. Aber eben auch kein einziger Mann.

Bei jedem Gang zur Toilette freue ich mich zum einen über die Aussicht (48. Stock) und haderte dann mit meiner Frisur. Ich hatte nämlich für 17 Uhr einen Friseurtermin gehabt, aber ihn am Sonntag abgesagt, denn am Sonntag war ich mit meiner Frisur außerordentlich zufrieden. Schon Montag aber nicht mehr, keinesfalls und heute morgen versuchte ich, irgendwie den Sonntag nochmal zu reproduzieren aber es gelang mir nicht. Die Haare müssen ab. Ich erklickte mir online den nächsten freien Termin (Donnerstag), war am Nachmittag aber so weit, dass ich im Salon anrief und fragte, ob sie eventuell gerade nichts zu tun haben. Das war nicht der Fall, sehr schade.

Statt dessen ging ich zum Augenbrauenzupfen, das hätte auch noch eine oder zwei Wochen Zeit gehabt aber ich sah durch das Fenster meine Lieblingszupferin, die lange nicht da gewesen war. Es ergab sich eine lustige Situation, aus irgendeinem Grund – ich weiß ihn nicht, das Gespräch war erst in einer Sprache, die ich nicht verstehe – ging es darum, ob man rückwärts gehen kann oder nicht und ich wurde dann (auf Deutsch) einbezogen und ja, natürlich kann ich rückwärts gehen! Eine Frau im Salon aber nicht, also meinte sie, und so gingen wir alle auf die Straße (Fußgängerzone) um das Rückwärtsgehen zu zeigen oder auszuprobieren, also fünf Frauen, davon vier mit Henna auf den Augenbrauen und eine mit Wachs auf der Oberlippe. Das war sehr lustig. Die eine Frau konnte wirklich nicht rückwärts gehen, wir hielten sie an den Armen, damit sie ein bisschen üben kann.

Auf dem Heimweg sah ich, dass das Eiscafé wieder geöffnet ist. Also kaufe ich Eis und schwatzte mit der Besitzerin, die dort schon ist, so lange ich mich erinnern kann. Sie erzählte, sie sei froh, zurück zu sein, es sei gar nicht mehr schön in Italien, seit ihr Mann verstorben ist – das war vor drei oder vier Jahren. Nun sei sie dort immer ganz allein. Ich fragte, warum sie denn dann überhaupt im Winterhalbjahr nach Italien fährt und nicht einfach hier bleibt. „Weil ich das schon immer so gemacht habe!“, sagte sie resolut.

Dann unterhielt sie sich mit ihrem Sohn auf Italienisch. Der Preis für die Kugel Eis ist nämlich leicht gesunken, dafür gibt es jetzt „Premium-Sorten“, die mehr kosten – z.B. alles mit Pistazie oder mit Nüssen. Man muss sich also gut merken, was genau gekauft wird und dann rechnen und das fand die Eisverkäuferin „un’idea stupida“ und sagte ihrem Sohn, der dieses Verfahren wohl erfunden hatte, er müsse dann jetzt den ganzen Tag neben ihr stehen und mir ihr abrechnen. Ich freute mich, dass ich das alles verstehen konnte.

Später war ich noch im Supermarkt und kaufte eine Dose Kichererbsten, dabei bezahlte ich mit einem 100-Euro-Schein. Hintergrund ist, dass in der Ankündigungsmail für das kommende Gesangswochenende stand, man „empfehle“ Bargeld für die Nutzung von Getränke- und Snackautomat sowie für die Bar mitzubringen.

Die Wortwahl finde ich komisch. Wenn man auch anders zahlen kann, ist mir uńklar, warum Bargeld empfohlen wird, an Automateń ist die Zahlung mit Scheinen, wie sie nunmal aus Bankautomaten kommen, meist ja nicht so einfach, man müsste also wenn, dann wohl „Münzgeld“ empfehlen, wenn überhaupt eine Empfehlung für ein Zahlungsmittel angemessen ist. Anders ist der Fall natürlich, wenn man nur bar zahlen kann, dann würde ich erwarten, man schreibt „an unseren Automaten und in der Bar ist nur Barzahlung möglich“.

Angesichts dieser Unsicherheit googlete ich sofort, ob ein Supermarkt dort in Laufnähe ist. Das ist nicht der Fall. Somit könnte ich mir aussuchen, ob ich auf Violinista zwecks Fahrt zum Supermarkt angewiesen bin oder ob ich auf Violinista angewiesen bin, um mir mit Bargeld (das sie nämlich immer hat) auszuleihen. Beides schränkt mich ein bisschen in meinen Optionen ein, falls ich mich möglicherweise mit ihr überwerfen und erst kurz vor der Heimfahrt (sie fährt mich nämlich) dramatisch wieder versöhnen will. Nicht, dass ich das allgemein vorhätte, doch warum den Handlungsspielraum unnötig verengen.

Ich zog also einen Geldschein aus dem Bankautomat, an dem ich heute vorbeikam und wollte ihn dann beim Kauf der Dose Kichererbsen (die ich tatsächlich benötige) in passenderes Bargeld für Snackautomaten umwandeln. Dabei wurde ich gemustert wie eine höchst suspekte Person und es wurde noch eine weitere Supermarktperson herbeigerufen, um den Schein einer Prüfung zu unterziehen. Ich „empfehle“ Bargeld zum Einkauf im Supermarkt also jedenfalls nicht.